Sexuelle Bildung NordWest
Körper Wissen Kultur

Workshops in der fem:Power-Reihe des kreativ:Labors Oldenburg

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16. Mai 2019, 18-21 Uhr

Pleasure Up

- Input und Workshop rund um Sexualität und Lust

Self-Care ist aktuell in aller Munde. Warum dann nicht also mal mit ‚Sexual Self-Care‘ mehr Körperlichkeit, Sinnlichkeit und Genuss ins Leben bringen?

Der Alltag stellt an uns viele Anforderungen, neben denen das Innehalten, das eigene sinnliche Wahrnehmen und Spüren, die innere erotische Stimme kaum Platz hat. In diesem Workshop geht es darum, Möglichkeiten für alltägliche Genuss- und Lustzonen zu entdecken, Visionen für das eigene Sexualleben zu entwickeln, die eigene Wahrnehmung und Intuition zu stärken, unseren Körper wertzuschätzen sowie unserer Sinnlichkeit bewusst im Alltag Raum zu geben. Dazu gibt es einfache Selbstreflexions-Übungen sowie viele Anregungen und Ideen.

19. Mai 2019, 16-19 Uhr

Clit & Cake

- Kuchenessen, Lesen und kreatives Werkeln rund um die Vulva

(mit Marianne Hamm)

In einem nachmittäglich-entspannten „Werkelshop“ rund um Vulva/Vagina bieten wir in lockerer Atmosphäe verschiedene kreative und informative Stationen zum selbst aktiv werden an. Dazu gibt es Austauschmöglichkeiten, interessantes über genitale Anatomie sowie eine Leseecke mit leckerem Kuchen.

9. Mai 2019,  20 Uhr im cine K, Bahnhofsstraße 11

"PorYes" - Feministische Konzepte in der Pornografie

- von Lexi Heinrich

Am 9. Mai 2019 kommt Lexi Heinrich zu uns nach Oldenburg und zeigt uns, was es mit feministischer Pornografie auf sich hat. Anhand von Videoausschnitten stellt Lexi uns verschiedene Ansätze, Künstler*innen und Aktivist*innen vor.  Wie kann eine Pornografie aussehen, die selbstbestimmte und lustvolle Sexualität auf Augenhöhe zeigt? Darüber hinaus geht es um gerechte Entlohnung und faire Arbeitsbedingungen sowie eine realistische Darstellung von Lust und Kommunikation - und nicht zuletzt Safer Sex. Das wird spannend!


Workshops im Feministischen Referat der Uni Oldenburg

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1. Juni 2019, 10-16 Uhr

Hate Sexism - Love Sex

- Workshop zu Normen und Mythen rund um Sexualität sowie Strategien für eine authentische Sexualität

Sexualität wird oft als „ganz natürlich“ dargestellt, als urbiologisch und selbstverständlich da. Wo jedoch Sex beginnt und endet, was „richtiger“ Sex ist, welche Person in welcher Form mit wem sexuell sein kann, darf oder muss, ist dabei jedoch sehr unter unterschiedlich. Je nach zugeschriebenem Geschlecht, Hautfarbe und weiterer Merkmale einer Person gibt es gesellschaftliche Bedingungen, die die gelebte Sexualität normieren und beeinflussen. Damit wollen wir uns in diesem Workshop beschäftigen - und vor allem darüber nachdenken, welche Strategien wir für uns entdecken und nutzen können, um die eigene Sexualität authentisch zu leben. Dafür gilt es, die eigene Lust zu erkunden und zu stärken, sowohl bei Solo-Sex, als auch bei partnerschaftlichem. Wie das gehen kann, darüber wollen wir sprechen. Nicht zuletzt ist es auch eine widerständische Praxis, ohne innere Scham selbstbewusst sexuell und lustvoll zu leben.

Der Workshop ist aus einigen Input- sowie Selbstreflexions-Einheiten aufgebaut. Alle können sich so stark einbringen, wie sie möchten. Wichtig ist ein wertschätzender, vertraulicher Rahmen. Es wird auch einen Büchertisch geben zum Schmökern in der Pause. Ihr könnt gern etwas eigenes, zum Thema Passendes mitbringen.

22. Juni 2019, 10-16 Uhr

Feeling Myself

- Workshop zur Stärkung der eigenen Körperwahrnehmung und Selbstachtsamkeit

Im Alltag haben wir viele Anforderungen, die oft wenig Raum lassen für das Einspüren in und das Verbundensein mit dem eigenen Körper. Körperliche Signale werden wenig beachtet, sondern stören meist eher. Dann ist es manchmal schwierig, nach Hause zu kommen und sich sinnlich oder sexuell zu fühlen und so richtig im Körper zu sein. Im Workshop wollen wir der Frage nachgehen, wie wir genauer spüren, bewusster wahrnehmen können, unsere körperliche Intuition wertzuschätzen und wissen, was sich jetzt gut anfühlen würde. Nicht zuletzt ist das auch wichtig für eine gute Kommunikation mit Sexualpartner*innen.  

Es geht also um den Körper. Und darum, die eigene Wahrnehmung zu stärken, auszuprobieren, wie sie sich durch einfache Dinge wie Bewusstheit, Atmung, Körperspannung oder Bewegung verändern und erweitern kann. Es wird auch thematisiert, welche Rolle Masturbation dabei spielen kann.  

Es gibt zu allen Bereichen Input und Angebote zur Selbsterfahrung mit einfachen Körper- und Wahrnehmungsübungen. Die Übungen haben dabei keinen sexuellen Kontext und werden einzeln für sich durchgeführt. Alle können so sehr mitmachen, wie sie möchten.